Verfasst von: Cem Basman | 18.September 2007

Kurznachrichten

Der IDEENabend gestern in Hamburg in der Language Lounge mit 22 Teilnehmern war ein voller Erfolg! Alle ohne Ausnahme waren erschienen, hochmotiviert, mit vielen Ansätzen für sehr gute Geschäftsideen. Fast alle Ideen waren kommerzieller Art. Jeder konnte reihum probehalbe pitchen. Geschenkt wurde einem nichts. Spannend war, wie manche Ideen mit den Fragen während der lebhaften und sehr offenen Diskussionen sich veränderten und besser wurden. Das zeigt auch, dass man über seinen Ideen nicht immer unbedingt im stillen dunklen Kämmerlein brüten sollte: Es geht schneller und effizienter, wenn man mit guten Leuten darüber spricht und seine Vorstellungen dabei weiterentwickelt, neue Details und Perspektiven aufnimmt und insbesondere auf den Punkt kommt. Denn Ideen, über die man mit niemandem spricht, werden fast nie verwirklicht und kommen selten ans Tageslicht. Horst-Peter Traub gibt hier seine persönliche Sicht der Runde wieder und kommentiert die Tipps des Abends! Die Runde 1 wird am Samstag spannend!!

Was geht in 48 Stunden? Auch Cornelius Rabsch, Ruby-Entwickler und beim StartupWeekend dabei, hat einen Testlauf unter StartupWeekend Bedingungen gemacht: Innerhalb von 48 Stunden schuf er *.inperspektive.com, eine Website für Meinungen: “A web application that enables you to find, share and discuss items that bring things into perspective like panel discussions, interviews, personal blog comments, subjective videos and more. Everything less objective and open for discussion.” - Cornelius würde gerne eure Meinung dazu hören. Super gemacht, Corny! Wir freuen uns auf dich in Hamburg! Vergleichend kann man noch einmal einen Blick auf Sven Wiesners Experiment werfen, über das ja hier schon berichtet wurde.

WordCamp08: Die erste WordPress Unkonferenz Europas kommt nach Hamburg! Jetzt oder nie! In 54 Minuten von der Idee bis zum Startup des ersten WordCamp in Europa in Hamburg! Valentin Tomaschek und ich haben WordCamp08 gestartet. Eine zweitägige WordPress Konferenz für deutschprachige User und Entwickler in Hamburg am 26./27. Januar 2008. WordPress ist momentan die wohl erfolgreichste Blogplattform der Welt. Dieses StartupWeekend Blog ist auf WordPress geschrieben und gehostet sogar. Wahrscheinlich ab kommender Woche kann man sich schon als Teilnehmer in die elektronischen Listen eintragen. Wie es dazu kam, kann man hier weiterlesen.

Antworten

Der IDEENabend gestern hat mir Spaß gemacht, nun bin ich voller Vorfreude und gespannt auf das Wochenende.
Ich beantrage eine Änderung im Ablauf:
1A) Beauty Contest: Nicht 3, sondern 2 Minuten Zeit für den Pitch.
Danach eine erste Abstimmungsrunde, in der nur 1 Punkt vergeben werden kann, Ziel: die 4 besten Ideen ermitteln.
1B) Tuning: jede der 4 Ideen erhält 10 Minuten für Diskussion und Optimierung (das war für mich ein wichtiger Lerneffekt gestern: die Gruppe hat die Ideen leicht modifiziert und deutlich verbessert)
Danach die zweite Abstimmungsrunde, die beiden besten Ideen werden so ermittelt.
1C) Death Match: Die beiden (weiterentwickelten) Ideen werden von einem ANDEREN Teilnehmer spontan neu vorgestellt, Zeit: 3 Minuten.
Danach Abstimmung über den Sieger und Übergang in Phase 2.

Hier noch eine Anregung, wie man herausfinden kann, ob eine Idee oder ein Konzept sexy ist:
http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2007/09/das-ende-der-in.html

Sonnige Grüße, PC’L

[...] »man [sollte] über seinen Ideen nicht immer unbedingt im stillen dunklen Kämmerlein brüten: Es geh…«, schreibt Cem Basman im StartupWeekend-Blog über den IDEENabend, der gestern Abend in der Hamburger Language Lounge stattfand. [...]

Mensch, schade. Ich kann leider am Wochenende nicht teilnehmen und lese hier seit meiner Zusage im Juli immer mit tränenden Augen mit. Es klingt echt spannend. Alles.
Cem, danke für das Engagement und euch allen viel Erfolg und Spitzenideen am Wochenende.

Es muss eine Wiederauflage geben! Und dann bin ich hoffentlich mit dabei…

“Es geht schneller und effizienter, wenn man mit guten Leuten darüber spricht und seine Vorstellungen dabei weiterentwickelt, neue Details und Perspektiven aufnimmt und insbesondere auf den Punkt kommt.”
Wie wahr. Beim Vorabtreffen in Berlin hat sich das nochmal bestätigt. Da haben wir gemeinsam solange an einer anfangs diffusen Idee gefeilt, bis etwas Verständliches herauskam.

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