Posted by: Cem Basman | 14.August 2007

TechieTalk: 43 Tools um ein eigenes Social Network zu bauen

Sven Wiesner hatte ja vor zwei Wochen uns allen anlässlich StartupWeekend probehalber gezeigt wie man ultraschnell mit einem Tool wie Ning eine eigene kleine einfache Anwendung wie Hoodster auf Basis eines Social Network im Web erfolgreich aufbauen kann.

Mark Hendrickson hat nun in TechCrunch noch einige weitere Tools draufgelegt:

Also an Tools und Optionen für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen mangelt es nicht. Es kommt eher auf die richtige eigene erfolgversprechende Idee, auf das Konzept und das Geschäftsmodell an. In Sachen Technologie muss man nicht immer das Rad neu erfinden. Sondern sich im Kontext für die richtige Technologie und das richtige Team dafür entscheiden.

Auf welche Technologie sollten wir uns konzentrieren beim StartupWeekend? Wo haben wir Expertise in der Crowd? Ich werfe noch einmal Ruby on Rails, CakePHP u.ä. als Buzzwords in den Ring. Wer gehört zu den Codemonkeys?? Ladies & Gentlemen, start your engines and open your minds please!

Joerg Battermann, kannst du das hier im Blog transparent koordinieren? Ich wäre sehr dankbar dafür…

Responses

Es ist absolut wahr, dass es eine Menge an Tools gibt um “auf die Schnelle” ein eigenes Netzwerk zu starten. Wahr ist aber auch, dass für sehr viele die Nutzung eines solch fertigen Tools nur ein Sprungbrett ist. Wer sein eigenes Business mit einem Social Network betreiben möchte, wird über kurz oder lang nicht nicht an einer individuellen Lösung vorbeikommen. Die Bedürfnisse der Nutzer und die Anforderungen an die spezielle Zielgruppe können in den seltesten Fällen von eine “out-of-the-box Lösung” bedient werden.

Marco, im Prinzip hast du natürlich vollkommen recht. Aber im Kontext von StartupWeekend muss man möglicherweise zunächst zumindestens an eine Lightweight-Out-Of-The-Box-Lösung denken. Dazu sollten wir einige Forderungen aufstellen. So ähnlich wie wir es vergleichsweise auch mit einer anderen Frage gemacht hatten!

Wenn man wenig Zeit oder Manpower oder sogar beides zu wenig hat ist ein Sprungbrett wunderbar! Es sollte nur eine komplette Whitelabel Lösung sein die auf eigener Datenbank und Server läuft. Die Entscheidung das eigene Business in die Hände eines Hosters wie Ning & Co mit Sitz in Übersee zu geben ist heikel! Wenn’s brennt schläft dort der Support, und umgekehrt genauso. Das globale Dorf scheitert an der Zeitverschiebung :-)

Um in 48h etwas anschaubares zu präsentieren, würde ich für die Oberfläche schon ein CMS einsetzen.

-Die Designer können einen angepassen Skin entwickeln und müssen nicht auf die Coder warten.

-Um alle Coder mit zu nehmen, würde ich für den “harten Inhalt” eher auf eine Webservice-Struktur setzen. So wäre man zum Großteil technologieunabhängig und jeder könnte in “seiner” Sprache arbeiten.
Das wäre dann nicht nur sozial sondern auch technologisch ein Experiment, ob alle Java, .NET, PHP usw. Entwickler bei einem Projekt Hand in Hand zusammen arbeiten können.

Langfristig müsste dann natürlich eine individuelle Lösung her.

Und was für ein CMS? Manches, was sich CMS nennt, scheint ja eher nur ein MVC-Framework zu sein (z.B. Zope). Unter CMS verstehe ich ein Framework zum Artikel publizieren, wobei als Hauptfeature vermutlich die Verwaltung der Assets zu nennen wäre (wer darf publizieren, wer darf editieren etc.). Wenn man keine news-Seite macht, bringt das doch nicht viel, oder irre ich mich? Evtl. handelt man sich unnötig viel Komplexität ein, indem man sich an so ein System bindet.

Mir ist noch nicht klar, was die Social Networking-Dienste bieten: dass man ein Profil anlegen kann, Freunde eintragen und Photos hochladen? Da wäre dann auch wieder die Frage, ob die Startup-Idee sowas braucht. Ich vermute, dass man mit sowas nicht mehr DEN Knüller landen kann (nachdem die süssen Kätzchen als Idee schon weg sind). Also so einfach wird es nicht sein, Facebook abzulösen? Allerdings gibt es schon viele Ideen, bei denen ein Forum nützlich ist, und auch Blogs von Usern passen oft.

Ich persönlich kann technisch Java und Groovy on Grails anbieten, ansonsten wäre ich auch zufrieden, mich auf JavaScript zu beschränken. Bei bestimmten Technologien würde ich mich evtl. noch rechtzeitig einarbeiten (Rails, Python, ?), wobei ich Rails schon zweimal wieder verworfen habe. PHP würde ich lieber nicht verwenden, aber wie gesagt, dann programmiere ich halt JavaScript.

@Björn

Da ich eher aus der Ecke ASP, .NET, Silverlight komme, wäre dotnetnuke natürlich meine erste Wahl.
So könne man in wenigen Minuten ein Forum, Bildergalierien, Blogs, Abstimmungen usw. realisieren.
Ein CMS ist ja wesentlich mehr als ein System was User und News verwaltet.

Aber es soll ja auch umfangreiche freie PHP (o.ä.) CMS-Systeme geben, die noch besser Web 2.0 getrimmt sind.

Da ich selber keine Zauberlösung anbieten kann, kann ich schlecht widersprechen. Da werden wohl Welten aufeinandertreffen, aber das ist ja auch mit Sinn des SW ;-)

.NET stehe ich skeptisch gegenüber wegen der Bindung an Microsoft. Silverlight braucht doch ein Plugin, oder irre ich mich, damit kann man es meiner Meinung nach vergessen.

Ich seh das relativ pragmatisch & völlig losgelöst von jeglichen politischen Diskussionen: für das jeweilige Problem unter den gegebenen Umständen die beste Lösung verwenden.. und nicht weniger oder mehr.

Und genau diese richtige Lösung werden wir finden und auch verwenden - sollten wir hinkriegen ;)

Technologie kann mE nur zeitlich nach dem Konzept entschieden werden.
Standards kann man verwenden, wenn eine der Bedingungen erfüllt ist: geniale Idee, besondere Rechte, besonderer Zugang zum Markt.
Ansonsten würde ich die Fragestellung eher umdrehen: Welches Konzept setzt besondere Technologie voraus? Dies wäre ein Pluspunkt für das Konzept, denn es sind viel zu viele Ideen leicht technisch nachahmbar. Das ist Mittelfristig das Problem aller Clones, von twitter über facebook bis verwandt.de.
Silverlight ist ein schönes Beispiel: für ein gutes Frontend bietet es neue Möglichkeiten, es muss aber sinnvoll sein und die Hürde für die Nachahmer ist relativ hoch, weil nur wenige wirklich XAML, Blend etc beherrschen.
My 5 cents.

Ich denke, wir sollten uns einfach darauf fokussieren, dass wir auch genügend Entwickler an Bord haben, die zur Idee eben technischen Input liefern können, die Entscheidungen dann auch tragen und zeitnah umsetzen können - je nach Anforderungen mit Hilfe von Frameworks, vielleicht auch komplett ohne, oder eben die erwähnten Bausätze.

Wer fühlt sich denn fähig, auf technischer Seite mitzuwirken? Einfach mal bei mir melden, und ich koordinier das mal ein bischen, damit wir dann am Weekend von Anfang an voll durchstarten können.

Ich bin bereit für jede Schandtat. ;)

Melde mich bei Joerg asap.

Hach! Das ist die richtige Einstellung, Kjell! Super! Danke!

[...] dem Eintrag “TechieTalk: 43 Tools um ein eigenes Social Network zu bauen” hatten mir bereits zwei Teilnehmer Bescheid gegeben (siehe Liste unten), jedoch möchte ich [...]

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