Posted by: Cem Basman | 30.Juli 2007

Hoodster: Gelungener Testfall für StartupWeekend!

Angeregt durch startupWeekend hat Sven Wiesner, Creative Director von motoso.de GmbH in Hamburg, als Fingerübung ein eigenes szeniges Neighbourhood Social Network geschaffen. Sven beschreibt höchst interessant und anschaulich den Verlauf seiner Entwicklungsarbeit:

Kleine Trockenübung für das Startup Weekend. Schafft man es, an einem Wochenende ein Social Network komplett mit Marke und Plattform an den (Beta) Start zu bekommen? Mein Fazit nach diesem Wochenende - Ja! Wenn auch mit “wenn” und “aber”.

Herausgekomen ist Hoodster! Derzeit closed Beta, wer einen Testflug unternehmen möchte einfach bei Sven eine Einladung anfragen mit kurzer Begründung!… Sein Fazit:

Das eigene Social Network an einem Wochenende ist möglich. Ning bietet mit seinen Instant-Networks ein mächtiges Werkzeug, das in wenigen Schritten zum eigenen Social Network führt. Die Funktionen sind schon jetzt sehr umfangreich, etwa der eigene Videoplayer mit embedded Funktionen. Stark!

Das aller wichtigste an diesem Experiment ist für mich, dass Sven sehr eindringlich damit gezeigt hat, dass sogar einer alleine etwas über ein Wochenende auf die Beine stellen kann. Und dasmit einfachsten Mitteln. Dazu braucht man kein Geld oder kein Wunschkonzert sondern einfach einen klaren Kopf und zwei Hände und (in unserem Fall) einige gute Partner, die einen dabei helfen können.

Das ist eine ganz klare Absage an alle Pessimisten und Bedenkenträger eines Vorhabens wie StartupWeekend. Es geht! Es geht sogar ganz gut! Grossartige Arbeit, Sven!

Responses

Danke Cem, mit mehr Manpower wäre da sicherlich noch mehr gegangen, wie Du aber richtig schreibst war das nicht Sinn der Übung.

[...] da übt schon jemand fleißig:)) [...]

Bedacht werden sollte trotzdem, das gerade die große Zahl an Teilnehmern ein Problem darstellen kann. Ein Mann - ein Ziel, das lässt sich leicht koordinieren. Hundert Mann - ein ggf. nicht 100% klares Ziel, da kann es durchaus Probleme geben.
Entscheidend wird daher wohl sein, ob sich eine Person oder eine kleine Gruppe Personen findet, die eine Leaderrolle übernimmt und die vielen Teilnehmer koordiniert. Wenn das klappt, dann kann auch euer Vorhaben gestemmt werden. Wäre übrigens eine super Sache für einen Diplomanden, diese Sache zu beobachten und darüber zu schreiben.

Die Herausforderung ist ganz klar die grosse Crowd, klar weiss ich. Aber ich entwickele ja gerade klare Leitlinien und Aufgabenpakete dafür, damit es halbwegs koordiniert läuft und auch keine grossen Leerläufe entstehen.

Finde auch dass sich die einzelnen Arbeitsgrupen langsam finden & beschnüffeln sollten. Vielleicht in Unterforen der Xing Gruppe?

Sven, mach mir doch Vorschläge, was ich einrichten soll…

Hmm… Solange man noch nicht weiss was es werden soll, halte ich eine Einteilung (bzw. Kategorisierung) für keine so gute Idee. Wir sind ja vorerst offen für alles, hoffe ich.

Zunächst wären ein paar Pitch-Beispiele wohl am wertvollsten.

Denn wenn sich nach und nach daraus dann ein Muster (oder gewisse Grundeigenschaften) erkennen lässt, könnte man wirklich anfangen Foren zu erstellen, worin sich einzelne Kapazitäten tummeln können.

Somit bekäme man auch zugleich einen Überblick wovon wir generell zuviel oder zuwenig haben.

Lange Rede…: Erst eine grobe Richtung durch Vorschläge/Ideen finden und dann die verfügbaren Ressourcen ermitteln, einteilen und ggf. bündeln.

[...] Hoodster: Gelungener Testfall für StartupWeekend! Angeregt durch startupWeekend hat Sven Wiesner, Creative Director von motoso.de GmbH in Hamburg, als Fingerübung ein […] [...]

@Cem:
Sven hat kein eigenes StartUp an einem Wochenende hochgezogen sondern lediglich auf einer vorhandenen Plattform, in seinem Fall “Ning”, eine Heimat für Hoodster gefunden. Womit begründest du die “klare Absage an alle Pessimisten und Bedenkenträger eines Vorhabens wie StartupWeekend”?

Ich habe irgendwie eine andere Vorstellung von einem “StartUpWeekend”. Dass man sich hinsetzt, ein Konzept erarbeitet und dieses dann eigenständig umsetzt. Sonst kaufe ich mir Community Now von Data Becker - da brauche ich kein Wochenende für.

@Sven:
Versteh das jetzt nicht als Kritik, sondern ich verstehe einfach nicht wie das als Beispiel für das SUW herhalten kann.

@Cordobo, der entscheidende Punkt für mich ist, dass sich jemand hingesetzt hat und dass was er im Kopf hatte, als Idee in ein “Geschäftmodell” (bzw. Aktionsmodell) umgesetzt hat. Mit dem, was er gerade zur Hand hatte. Also mit relativ einfachen Mitteln. Das Rad muss ja gar nicht neu erfunden werden.

Bei StaretupWeekend ist es komplexer, allein schon wegen der Anzahl Teilnehmer und ihre Heterogene Zusammensetzung. Das aber ist auch die Chance. Wir können (und hoffentlich auch werden) mehr machen. Wir werden aber auch nicht auf der nackten Maschine etwas erstellen. Gegen fertige Frameworks habe ich nichts. Im Gegenteil. Es ist ja keine Frameworkerfindungsveranstaltung.

@Cem:

Ich wollte Svens Idee in keinster Weise schlecht reden, es ist schön das er es angepackt und umgesetzt hat und das verdient mit Sicherheit lobende Worte.

Aber ich empfinde es als falschen Ansatz die Umsetzung in diesem Kontext zu erwähnen da es (aus meiner Sicht) wenig mit der Idee des SUW gemein haben dürfte. Um mit Ning, welches kein Framwork ist, ein eigenes SN zu erstellen, bedarf es keinem StartUpWeekend. Denn schließlich wurde nach außen von Ning gut genug kommuniziert, dass damit _jeder_ sein eigenes SN erstellen kann. Soll das SUW dafür genutzt werden um ein weiteres SN zu erstellen? Wahrscheinlich nicht. Und das hieße, das man sich wohl oder übel hinsetzt, ein Konzept erarbeitet und sich dann Gedanken macht, wer und in welcher Form (Marketing, Grafik, Programmierung, etc.) sich daran beteiligt um dem ganzen Flügel zu verleihen.

Grüße,

Andreas

[...] gefreut hat mich das Blogecho, etwa hier im Blog zum Startup Weekend und hier bei Robert Basic. Derzeit zeichnet sich ab, dass aus Hoodster.de evt [...]

[...] Sven Wiesner hatte ja vor zwei Wochen uns allen anlässlich StartupWeekend probehalber gezeigt wie man ultraschnell mit einem Tool wie Ning ein eigene kleine einfache Anwendung wie Hoodster auf [...]

[...] Vergleichend kann man noch einmal einen Blick auf Sven Wiesners Experiment werfen, über das ja hier schon berichtet [...]

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